Freitag, 2. Januar 2009

Weihachten und Sylvester

Weihnachten auf Rügen, Sylvester in Madrid. Ein Luxus, der sich genießen lässt.

Aber von vorne. Erstmal Abschied nehmen in Madrid wie es sich gehört mit richtig guten Tapas (oder halt Raciónes: Tapas, für die man bezahlen muss). Gambas, Tintenfischringe, Salate die nicht alle wurden, Croquetes...jaja und nicht zu vergessen das superleckere Essen, was uns Birtes Mitbewohnerin kredenzte. Ich sag nur: Columbianisches Essen rockt. Besonders Natilla, eine Art Vanillepudding mit Kokos ist Yummi. Danke Birtes Mitbewohnerin!:)


Mein Weihnachten in Familie war superschön, wenn auch nicht sehr erholsam:) Das lag eher daran, dass mein Bruder nun mit eigener kleiner Familie ein wenig von meinen Eltern entfernt wohnt und somit ein ständiges Zug- und Autogekutsche angesagt war. Aber was tut man nicht alles gern für ein wenig Seeligkeit in Familie. Für alle, die nicht zum Clan gehören; hier ein kurzer Einblick in die Tomschinsche Familientradition:

1. Der Weihnachtsbaum wird Anfang Dezember aufgestellt und steht bis Mitte Januar. JAAA, "wir haben einen Weihnachtsbaum, an dem ist nichts zu tadeln" - schon garnicht, dass er aus Plaste ist:)
2. Zum Heiligen Abend gehts zum Weihnachtssingen mit Freunden der Familie. Später am Abend, nachdem die Geschenke verteilt wurden sowie der Spruch "Svenni, hast ja schon wieder den Weihnachtsmann verpasst", gibts Kartoffelsalat mit Wurst oder Buletten.
3. Am ersten Weihnachtsfeiertag gibts Ente und ausgedehnte Spaziergänge. Dieses Jahr wurde letzteres durch einen Marsch zum Bahnhof ersetzt-denn ich hatte meine Visa Karte in Madrid vergessen, weshalb mein Internetbahnticket nicht gültig war. Und echt nix rauszuholen bei der Bahn. Joder...
4. Am zweiten Weihnachtfeiertag wird der erste wiederholt. Nur meist mit wechselten Gericht:)


Sylvester in Madrid hab ich mir ehrlich gesagt etwas größer weiter besser vorgestellt. Positiv ist herauszustellen: Die Panikmache der Spanier, dass man locker mit Eintritten um die 70 Euro rechnen muss, haben sich überhaupt nicht bewahrheitet. Ziemlich dämlich, denn irgendwie fast keiner meiner Studenten hat deswegen in Madrid gefeiert. Überhaupt waren die Straßen Madrids ziemlich leer. Wenig Knaller, die Weintrauben wurden nich wirklich von allen gegessen und das Feuerwerk am Plaza del Sol warn Witz.

Hatten dann 2 Clubs zur Auswahl. Nen edlen mit freiem Eintritt aber alten Menschen oder einen mit 20 Euro Eintritt und jungen Menschen. Zweiterer, der Low Club, ist es dann geworden (dass Club auf spanisch ein nuttiges Etablisment ist, störte die Namensgeber nicht*g). Gute Party und viele Drinks später kamen wir dann zur Garderobe. HAb ich schon mal erwähnt, dass mir Meinungen des Personals hier in Spanien ziemlch auf den Sack gehen? (Heute erst wieder an der KFC-Theke als ich eine Tüte haben wollte kam mir ein genervtes Dios mio entgegen) Andys Pulli weg und die Uschi meint, da wir nur ein Ticket hatten, dass sie uns auch nur ein Kleidungsstück geben muss. Als wir dann ewig gezetert haben und ich ihren Namen wissen wollte wurden wir rausgeschmissen. Saftladen. Katha, Doro, Birte: SOrry, da gehen wa aber nicht mehr hin...:)




Und so fand ichs nicht verwunderlich, dass im Inet bei der Europazusammenfassung der besten Feiern-Sylvester-Städte Madrid nicht dabei war. Der Abend war aber dank Andy, Addi und Benny doch sehr gelungen. Versucht mal, zum Police-Song Roxanne folgendes Spiel: Bei jedem Roxanne oder Put the red lights on einen Chupito..Lustiglusitg. Natürlich darf aber auch nicht Dinner for one nicht fehlen und Gambas en masse...mhhh.

Allen Freunden, Familien und Bloglesern ein schönes neues Jahr!

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