Naechstes UNESCO Welterbe abgehakt. Und irgendwie werden sie dann doch irgendwann ein bisschen langeweilig. Besonders das hier in Spanien hochgepriesene Toledo fand ich jetzt nicht anders besser hoeher weiter als Segovia y tal. Hier gibts auch ein Alcázar, was aber kleiner und unspannender war als das in Segovia, eine Catedrale, die aber unspektakulaerer war als die in El Escorial, kleine Strassen, die aber nicht so urspruenglich waren wie in Granada, sowie natuerlich keinen Strand (Mallorca). Ich glaub ich muss langsam weg aus Spanien, um mal wieder excited auf Sightseeingtour gehen zu koennen*lach
Don Quijote ist ein kleiner Landadliger – dessen wahrer Name sogar dem Erzähler nicht genau bekannt ist.Dort verschlingt er einen Ritterroman nach dem anderen, bis er schließlich verrückt wird und glaubt, er selbst müsse sich als fahrender Ritter todesmutig in Gefahren stürzen, um das Unrecht zu bekämpfen. Seinem Pferd verleiht er nach vier Tagen intensivem Nachdenken den Namen Rosinante (Rocinante, span. Rocin „Gaul“, und antes „vorher“ bzw. „vorhergehend“) mit der Doppelbedeutung voher ein gewöhnlicher Gaul. Ein Bauernmädel macht er zur Gebieterin seines Herzens, die er nicht weniger wohlklingend Dulcinea von Toboso (von dulce „süß“) nennt.
So kommt es zu einem ersten Ausritt. Alles, was er sieht, bringt er mit dem Rittertum in Zusammenhang, obwohl dieses schon seit Generationen nicht mehr aktuell ist. Eine einfache Schenke wird in seinen Augen zu einer Burg, und die Dirnen, die davorstehen, werden zu Burgfräulein. Don Quijote rekrutiert dann einen "Schildknappen“, der ihn während der folgenden Abenteuer begleiten wird. Dieser heißt Sancho Pansa ( oder „Pansa“, was man als „heiliger Bauch“ verstehen kann), wohnt im selben Dorf und ist (zunächst) nicht der Hellste. In Ermangelung eines Pferdes begleitet er seinen Herrn auf einem Esel, den er gelegentlich mit dem Namen Rucio anspricht, was in einigen Gegenden Spaniens nichts anderes als „Esel“ bedeutet.Dulcinea ist die Angebetete von Don Quijote. Er hat sie zwar nie wirklich gesehen, aber da ein richtiger Ritter eine Angebetete braucht, braucht auch Don Quijote eine solche. Alles, was er tut, tut er für sie.Das bekannteste Abenteuer ist zweifellos das, in welchem der Held – trotz der eindringlichen Warnungen seines Knappen – anstelle von Windmühlen Riesen sieht und diese zu bekämpfen versucht, was natürlich nicht glücklich ausgeht. Dass er diesen Kampf verliert, schreibt er bösen Mächten zu. Der in seine Fantasien vernarrte Idealist kämpft auch gegen staubumwölkte Hammelherden, liefert sich mit rotweingefüllten Schläuchen einen „blutigen“ Kampf und erobert noch den „Helm des Mambrin“ – eine Barbierschüssel.
Das Ende kenne ich jetzt nicht-die Spanier meinten aber, dass er wohl sterben wuerde...Schluchz
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